Author Archives: Alfons Moestl

14. Juni Hitzeschlacht in Weiz

 

Gigantische Teilnehmerzahlen und  beinahe tropische Temperaturen gab‘s in Weiz beim 1. Weizer City-Run. Neben einer neuen (alten ) Streckenführung und einen Top organisierten Bezirkscuplauf erkämpften die 30 ig RTT-Passail Läufer wieder 10 Stockerlplätze und weitere tolle Platzierungen. Siehe Ergebnisse

Ich möchte allen Teilnehmern zu den erbrachten Leistungen recht herzlich Gratulieren.

Ein Lob auch dem Veranstalter der sich bei diesem Event wirklich voll ins Zeug gelegt hat.

So die nächste Station ist dann schon unser Heimrennen. Würde mich natürlich auch freuen wenn wir diesen Level so beibehalten könnten. Danke das ihr dabei gewesen seid ali

dav

sdr

sdr

sdr

sdr

dav

sdr

sdr

dav

dav

dav

dav

sdr

sdr

sdr

dav

Start Kraulkurs 12.Juni 2019 Passail

Termingerecht mit angenehmen Wassertemperaturen konnten wir am 12.Juni 2019 mit dem ersten RTT-Kraulkurs für Anfänger Kinder und Erwachsene starten. Alle angemeldeteten Teilnehmer 10 Kinder und 8 Erwachsene absolvierten erfolgreich die erste Einheit.  Kursleiter Christoph Schlagbauer gestaltete mit Abwechslungreichen Übungen den Umgang mit dem Element Wasser z.B. Ein-Ausatmen, Abtauchen  Luft aus Lunge, Wasserlage, Abstoßen, verringern des Widerstandes sowie Freischwimmen, Lagenschwimmen, weiters festellen des Istzustandes eine anspruchsvolle Stunde. Die erste Einheit ist geschafft. Schön das ihr dabei seid’s.  Danke an die Gemeinde an unsere Maria (Bademeister) und an  Schlagi  lgali

dav

dav

dav

dav

dav

dav

dav

dav

dav

 

IRONMAN 70.3 St.Pölten Gustav Förster

Ein schöner Tag in St. Pölten

 

Eigentlich schreibe ich Rennberichte ja nur nach Langdistanzen, aber da Ali so nett gefragt hat …

 

Auch wenn ich nun schon mehr als 6 Jahre in Österreich lebe, hatte ich St. Pölten nie auf dem Schirm, es war mir einfach zu früh im Jahr und da kann es bekanntlich ja noch recht kalt sein und das mag ich gar nicht. Wenn man sich den diesjährigen Mai anschaut, dann hatten wir mit unserem Wettkampf nun wirklich mehr als Glück, das ganze Wochenende Sonne pur bei angenehmen Temperaturen, also perfekte äußere Bedingungen.

Nicht ganz so perfekt war meine mittel- und unmittelbare Vorbereitungsphase. Die mittelbare nicht, weil mein Trainingslager in Thanyapura / Thailand doch eher ein Flop war. Obwohl ich Hitze ganz gut vertrage, waren die 35 Grad, wenn man aus dem steirischen Frühling kommt, einfach zu viel. Laufen bei Anbruch der Dämmerung morgens um 6 und Radfahren in der Sonne bei vermutlich über 50 Grad haben eher an meinen Kräften gezehrt, als zum Formaufbau beigetragen. Nur Schwimmen als Abkühlung war immer eine Wohltat. Wieder zu Hause habe ich mich dann auch lange Zeit nur schlapp gefühlt und es hat eine ganze Weile gedauert, bis die Formkurve wieder nach oben zeigte.

 

Die unmittelbare Vorbereitung war dann auch nicht ganz problemlos, nach Schmerzen in der linken Hüfte befürchtete ich schon Probleme mit dem Gelenk und sah meine Felle auch für dieses Jahr davonschwimmen. Entwarnung dann durch meinen Physio, Artrose macht sich immer durch Schmerzen in der Leistengegend bemerkbar, außen herum handelt es sich in der Regel um muskuläre Probleme. Also war kurz vor dem Wettkampf nochmal viel Knetarbeit angesagt, u.a. auch längeres (schmerzhaftes) Sitzen auf einem kleinen Hartgummiball.

 

Trotz der Sonne war das Wasser noch recht frisch, so um die 16 Grad, mit Neo aber letztlich kein Problem. Dank Wellenstart hält sich das Gedränge in Grenzen und da ich über den Winter viel Zeit in der Auster verbracht habe, hatte ich mich bei 35 Minuten angemeldet. Dass es dann doch fast 40 geworden sind, habe ich freilich schon im Wasser gespürt. Wenn jemand langsam an mir vorbeizog, konnte ich mich früher locker in den Wasserschatten hängen, was diesmal nur gelegentlich möglich war. Insofern bin ich

mit meiner Schwimmleistung nicht wirklich zufrieden, das war auch schon im letzten Jahr so, wo man wegen der anhalten Hitze allerdings nie mit Neo schwimmen durfte. Aber es ist wie es ist und so viel verliert man beim Schwimmen ja nicht. Der Landgang ist in St. Pölten ungewöhnlich lang, da ist man knapp 2 Minute unterwegs, bevor man in den zweiten See springt. Als ich das erste mal aus dem Wasser gestiegen bin, habe ich gleich meine Hüfte gespürt, kein sehr vielversprechendes Zeichen.

 

  1. Wechsel – Eigentlich geht man vorher alles mehrmals genau durch, aber es gibt immer wieder Überraschungen, diesmal in Form meiner Garmin Uhr. Früher war ich immer ohne alles unterwegs, sprich ohne Uhr und ohne Tacho. Inzwischen finde ich es schon recht interessant, mir die Werte nachträglich anschauen zu können, zumal aktuelle Uhren die Möglichkeit bieten, den Triathlon in seinen unterschiedlichen Phasen recht genau aufzuzeichnen. Im Unterschied zum letzten Jahr hatte ich diesmal aber einen Neo an und der linke Ärmel wollte sich partout nicht über die Uhr abstreifen lassen. Dazu noch die klammen Finger vom kalten Wasser und es gibt nichts Nervigeres, als für so etwas Zeit zu verschwenden. Fluchend ist es mir dann irgendwann doch gelungen, aber eine Minute bleibt so schnell liegen. Immerhin gut zu wissen, in Klagenfurt werde ich erst die Uhr und dann den Neo ausziehen. Aber es geht natürlich auch noch viel schlimmer. Später im Zielbereich hat mir ein AK-50 Teilnehmer sein Leid geklagt, der aus gleichem Grund seinen Chip beim ersten Wechsel abgelegt und anschließend vergessen hatte, ihn wieder anzulegen. Er gehörte zum „Aloha Team- Erika“, das mir am Tag zuvor schon auf dem nahe gelegenen Zeltplatz aufgefallen war. Wie der Name schon andeutet, ist das (Fern) Ziel eine Teilnahme in Kona, das sie mit viel Engagement, Freude und Enthusiasmus angehen. Wir hatten uns länger unterhalten und ich hatte ihm geraten, den ersten Wettkampf ruhig anzugehen, aber das sagt sich so leicht und obwohl ich nun schon so viele Wettkämpfe bestritten habe, bleibt da immer eine gewisse Nervosität. Aber vermutlich ist das gar nicht so schlecht, ein wenig Adrenalin ist der Leistung schließlich nicht abträglich.

 

Die Radstrecke ist abwechslungsreich und landschaftlich schön, allerdings hatten wir entlang der Donau kräftigen Gegenwind und das ist nicht so mein Ding. Windschatten war dort leider gar keiner, ich war zu diesem Zeitpunkt eher isoliert unterwegs. Selbst wenn man die 10 Meter Abstand einhält, spürt man eine Erleichterung, aber wenn da niemand ist … An den Bergaufpassagen lief es dagegen recht gut und an den Bergabpassagen noch besser, zum einen meiner früheren Motorradrennfahreraktivitäten geschuldet, zum anderen aber auch, weil mein Rad auch nach 20 Jahren sicher immer noch zu den schnellsten im Feld gehört. Die ganz persönlichen Eindrücke auf der Radstrecke sind inzwischen zwiespältig. Einerseits bin ich immer wieder verwundert, mit welchem Tempo mich andere Teilnehmer gerade in den flachen Passagen überholen, das ist dann doch ein wenig frustrierend. An den Bergaufpassagen gibt es wiederum durchaus durchtrainierte Athleten der AK 25 – 55, an denen ich vorbeiziehen kann, wobei ich mich dann frage, wie mag es denen gehen, wenn die auf meinem Rücken das AK-Schild 65-70 sehen? Richtig Laune machen die Abfahren, vor allem wenn ich ohne etwas zu tun an Teilnehmern vorbeirolle, die schon wieder eine ganze Weile treten müssen, weil es flacher wird. Mein inzwischen schon sehr betagtes Softride Fast TT macht seinem Namen nach wie vor alle Ehre. Gut mit meinen Kräften Haus haltend, bin ich dann wieder in St. Pölten eingelaufen und war durchaus gespannt, was mich beim Laufen erwarten würde, denn bei den letzten Vorbereitungen war ich nicht in der Lage, schneller als 5:00 zu laufen und das ist nicht so toll.

 

Das viele Kneten und Dehnen konnte so kurzfristig dann doch keine Wunder bewirken, was mir beim Zwischensprint von einem See zum anderen aber schon klar war. Der Anfang war gleich recht zäh, aber immerhin ohne größere Schmerzen. Hin und wieder meldete sich der Ischias und da hat man dann das Gefühl, das ganze Bein könnte einem unterm Laufen einfach so wegknicken, aber das waren nur seltene Momente und ich war zumindest zuversichtlich, durchzuhalten. Trotzdem ist es schon ein wenig frustrierend, wenn man fast nur überholt wird, in Wiesbaden, wo ich fast jedes Jahr angetreten bin, war ich Anderes gewohnt. Auf dem Weg in die Altstadt habe ich dann meinen Konkurrent Markus Jochum gesehen, wobei er sich schon wieder auf dem Weg aus der Stadt heraus befand und ich wusste sofort, dass ich den Abstand selbst in einer top Laufform nicht aufholen könnte. Meine Hoffnung, dass es auf der zweiten Runde besser laufen könnte hat sich tatsächlich bestätigt, nicht zuletzt, weil die richtig schnellen Leute dann schon im Ziel sind. Ich konnte mein Tempo sogar leicht steigern und befand mich plötzlich wieder auf der Überholspur, was dann noch einmal etwas beflügelt.

 

Während eines Wettkampfes gibt es immer Gesichter, die man öfter sieht und mit einer Frau gab es eine Art Hase und Igel Spiel. Immer wieder wurde ich von ihr überholt, so dass ich sie schließlich fragte, wo sie denn stets her käme. Des Rätsels Lösung war einfach, sie nahm sich an den Verpflegungsstellen deutlich mehr Zeit und musste die Lücke dann immer wieder zulaufen. Als es dann bei mir etwas besser lief, konnte ich auch läuferisch vorbeiziehen und das sind dann so die kleinen Freuden, die einen bei Laune halten. Relativ entspannt bin ich ins Ziel gelaufen und war dann später doch überrascht, dass Markus auf der Laufstrecke nicht schneller war und 1:46 sind für die Umstände gar nicht so schlecht. Also bin ich durchaus zufrieden und blicke ganz zuversichtlich nach Klagenfurt. Eigentlich hatte ich ja damit gerechnet, dass mich Markus auf der Laufstrecke distanzieren würde, dass er aber auf dem Bike rund 13 Minuten schneller war, lässt mich ein wenig staunen, denn so schlecht war ich da auch nicht unterwegs, zumindest war das mein Gefühl, wobei die bekanntlich täuschen können.

Heute, zwei Tage danach, geht es mir schon wieder recht gut, aber die Wettervorhersage ist mal wieder grausig, lockeres Regenerationstraining ist zumindest auf dem Rad nicht angesagt, also viel Zeit zum Schreiben …

Gustav     Ergebnisse

 

19. Kathreiner Genusslauf

25 Starter und davon 12 Stockerlplätze. Das war die Ausbeute für das Team vom RTT-Passail beim 19. Kathreiner Genusslauf. Es hatte fast den Anschein dass der 3. Lauf vom WBLC ein zumindest Wolkenverhangener kalter und mit Regeschauer versehener Lauf wird. Das war aber nicht so. Pünktlich zum Start des Hobby-Laufes Lachte die Sonne. Die Medailienplätze holten sich diesmal mit Platz eins. Finn Matjasic U6; Clemens Rose U14; Ulrike Bräuer Hauptlauf W30; Daniel Auer Hauptlauf M 35; Gottfried Knoll M AKIII und Chris Greimel Hobby W AKII. Platz 2 gab‘s für Alexander Wild U 12; sowie für Sebastian Wild U 14; Platz 3 für Auer Sarah Hobby W AKI; Barbara Wild Hobby W AKII ; Laura Mandl U 16; sowie Ali Möstl Hobby M AKIII. Durch weitere hervorragende Einzelplatzierungen erhalten wir wertvolle Punkte für unser Team das zurzeit knapp hinter LG Apfelland auf Platz 4 liegt. Gratulation an alle beteiligten es war echt super. Gratuliere auch Dunja,Renate Doris und Laura die in Graz beim Garmin Ladies Run Austria ihr bestes gaben. lgali

Ergebnisse Kathrein

dav

dav

dav

 

dav

 

dav

 

dav

Wings for Life Worldrun– Laufen für den guten Zweck

Unter dem Motto “wir laufen für die, die es nicht können” war ich heuer, am 5. Mai 2019, wieder live in Wien beim Wings for Life-Worldrun dabei. Der WFL-Run ist ja bekannt dafür, dass er weltweit überall zur selben Zeit startet und das Startgeld in die Rückenmarksforschung fließt, während die Kosten der Veranstaltung von Red Bull getragen werden.

30 Minuten nach dem Startschuss fährt ein Auto, das sogenannte „Catcher-Car“, mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit los, um die Läufer einzuholen und wird allmählich schneller. Sobald man vom Auto überholt wurde, ist das Rennen sozusagen beendet. Das bedeutet zum einen, dass es keine vorgegebene Streckenlänge gibt, sondern jeder durch sein Tempo bestimmen kann, welche Distanz er läuft. Zum anderen heißt das aber auch, dass man, je schneller man unterwegs ist mehr Kilometer zurücklegt.

Für mich ganz besonders ist beim WFL-Run aber auch die Stimmung. Dieser allgegenwärtige Wettkampfgedanke bei Laufveranstaltungen rückt trotz der zahlreichen ambitionierten Sportler am Start irgendwie total in den Hintergrund. Vielmehr verspürt man ein unglaublich starkes Gemeinschaftsgefühl mit den Läufern und Rollstuhlfahrern um sich. Zuschauer am Rande feuern dich an. Aber nicht nur dich, sondern auch die Leute, die auf deiner Höhe laufen. Es ist irgendwie so, als würde man gemeinsam mit über 10.000 andern Menschen (alleine in Wien) eine tolle Leistung bringen und Spaß haben. Dieser internationale „Charity-Spirit“ macht den Wings for Life Worldrun für mich zu einer einzigartigen Veranstaltung.

Vor 2 Jahren bin ich bereits mitgelaufen und habe damals ca. 14 Kilometer geschafft, bevor mich das Auto überholt hat. Für heuer hatte ich mir eigentlich kein Kilometerziel vorgenommen, da ich einfach nur Spaß haben und die tolle Stimmung genießen wollte, ohne Druck. Lustigerweise hat sich das rapide geändert, als ein Bekannter von mir bei der Anreise nach Wien meinte, ob wir nicht gemeinsam laufen wollen und so quasi „mal schauen was drinnen ist“. Seine Vorstellung war es, ca. eine Pace von 5:30 min/km zu laufen, womit wir ungefähr 19-20 km schaffen könnten. Soweit, so gut. Ich ließ mich auf den Deal ein, obwohl mir bewusst war, dass ich erst einmal in meinem Leben – beim Sorger Halbmarathon Ende März – eine Strecke von ca. 20 Kilometern in so einem Tempo gelaufen bin.

An der Startlinie war trotz der kalten Temperaturen und andauerndem leichten Regenfall eine unglaubliche Stimmung! Stark motiviert und mit meinem persönlichen Motivations-Pacemaker an der Seite ging es los. Die ersten Kilometer vergingen wie im Flug und vor lauter Begeisterung spürte ich die Geschwindigkeit kaum. Nachdem ich die 14 km vom letzten Mal mit einem Schnitt von 04:50 min/km geknackt hatte, legten wir als Ziel die Halbmarathondistanz (21,1 km) fest. Und trotz des für mich recht hohen Tempos auf diese Distanz konnte ich mich weiterhin während dem Laufen gut unterhalten. Mein Herz-Kreislaufsystem war scheinbar optimal erholt und ich hatte einen guten Tag. Lediglich meine Bein-Muskulatur begann bereits ab KM 15 ganz leicht zu krampfen. Ab KM 19 wurde es dann wirklich langsam aber sicher ein wenig „zach“. Mir ging es zwar körperlich viel besser als beim Halbmarathon in Graz – was meiner Meinung nach daran liegt, dass ich es liebe in Regen und Kälte zu laufen und mein Körper unter diesen Bedingungen die besten Leistungen erbringen kann – aber ich spürte einfach die zurückgelegte Distanz in den Beinen. Nach 1h und ca. 47 Minuten hatte ich auch die Halbmarathondistanz absolviert und damit meine Zeit von Graz um 7 Minuten verbessert. Dennoch war noch kein Catcher-Car in Sicht, obwohl ich in diesem Moment schon wahrlich darauf gewartet hatte, endlich „erlöst“ und vom Auto überholt zu werden. Das Ziel des Halbmarathons war ja bereits erreicht und so war es mental ganz schwierig, motiviert zu bleiben. Doch mein Motivationscoach des Tages pushte mich. Jede Minute erinnerte er mich daran, auf meine Körpersprache zu achten, zu lächeln und scherzte über dies und jenes. Und so setzte er mir auch immer wieder neue Ziele – zum Beispiel bis zur nächsten Labestation, noch 300 m bis Kilometer 23 geschafft ist und so weiter. Und plötzlich hörten wir von hinten bereits die ersten Motorräder – Begleitfahrzeuge des Catcher Cars. Die Läufer um mich herum motivierten sich gegenseitig nochmals richtig Gas zu geben. Also gab es nur diese Option. Ich blickte permanent auf meine Uhr und beobachtete hoffnungsvoll die 0,1 km-Sprünge auf der Anzeige. 23,5 km und die Motorgeräusche von hinten wurden immer lauter. Irgendwie war es in diesem Moment wie in einem Traum, in dem man versucht vor einem Monster zu fliehen, dass einen sonst auffrisst. Diese Wahrnehmung animierte meinen Körper dazu eine große Menge Adrenalin freizusetzen und so schaffte ich es sogar, dass Tempo zum Schluss noch weiter zu steigern. Nachdem ich KM 24 erreicht hatte (es gab am Straßenrand immer Tafeln, sobald ein voller Kilometer beendet wurde), war ich wirklich richtig K.O. und irgendwie war mir klar, dass sich noch ein weiterer km wahrscheinlich nicht ausgehen wird. Doch die Stimmung der Leute um mich herum hat mich dann doch noch animiert, nicht stehen zu bleiben, sondern so lange zu „kämpfen“ wie möglich. Es folgten noch gute 800 Meter Tempolauf, bevor mich das Catcher-Car bei etwas weniger als 25 Kilometer einholte. Was für eine Erleichterung! Was für ein Spaß! Ein Mix aus Freude, Anstrengung und purem Glück – wenn irgendwie möglich, bin ich nächstes Jahr auf jeden Fall mitdabei! Du auch?

11.05.2019 Angerer Volkslauf

Tollen Erfolg bei neuem Teilnehmerrekord und eher schwülen Laufwetter gab’s für die 22 Läufer des RTT- Team’s Passail. Die Stockerlplätze bei den Kid’s belegten in der U6 mit Platz 1 Finn Matjasic; U 10 Platz 2 Alexander Wild; U14 Platz 1 Sebastian Wild; Im Hobbybereich Platz 1 M AK III Gottfried Knoll Platz 1; W AK III Paula Knoll-Rumpl Platz 1; WK II Platz 2 Barbara Wild; Auer Sarah WA K I Platz 1 und Linda Rumpl WA K1 Platz 3. Im Hauptbewerb Daniel Auer Platz 1 und somit Sieger der M 35. Durch weitere Top Platzierungen gab es neben den Super Einzelerfolgen auch ein tolles Mannschaftsergebniss was zu einem Punktezuwachs im Bezirkscup beiträgt. Gratulation an alle die dabei waren. Wir waren Spitze und do kommt noch mehr. Kathrein wir sind bereit. lgali

Ergebnisse

 

sdr

 

 

 

sdr

 

 

dav

dav

 

 

27.04.2019 Auftakt WBLC in St. Ruprecht a.d.Raab

 

Insgesamt 24 Teilnehmer vom RTT-Passail stellten sich der Herausforderung bei tollem Laufwetter in St. Ruprecht dem ersten Bezirkscuplauf der Saison 2019. Genau genommen 12 Kid’s in den verschiedenen Altersklassen und Distanzen. Sieben Teilnehmer im Hobby-Bewerb 4km und 5 Teilnehmer im Haupt-Bewerb mit einer Länge von 10 km. Die Stockerlplätze gingen an Finn Matjasic U6 Platz 1; Clemens Rose U14 Platz 1; Im Bewerb Hobby: Gottfried Knoll MAK III Platz 1; Paula Knoll-Rumpl WAK III Platz 1; Barbara Wild WAK II Platz 1; Haupt-Bewerb: Platz Platz 2 WH Denise Zöhrer und Platz 2 W 50 Doris Melka. Dazu einmal recht herzliche Gratulation. Weitere Top Ergebnisse siehe Ergebnisliste. Respekt und Gratulation an unsere Neuzugänge Matthias Hofer, Peter Trieb sowie Annika und Felix Knoll. Wir sehen uns in Anger. Danke das dabei seid’s. Bleibt’s Motiviert lgali

Ergebnisse

dav

 

dav

dav

dav

dav

sdr

dav

dav

dav

dav

dav

dav

dav

dav

dav

dav

dav

dav

Graz 24. März 2019 Mein erster Halbmarathon!

Nach dem tollen Einstieg ins Triathlongeschehen im Jahr 2018 ließ der erste Halbmarathon nicht mehr lange auf sich warten! Am 24. März 2019 durfte ich im Zuge des 30. Sorger Halbmarathons in Graz hautnah erleben, wie es sich anfühlt eine längere Laufdistanz im Wettkampftempo zu absolvieren.

Ich habe mich in den Wochen davor nicht explizit auf einen Halbmarathon vorbereitet, war aber guter Dinge, mein Ziel in unter 2 Stunden zu finishen direkt beim ersten Versuch zu schaffen. Angekommen in Graz war schon klar – es wird kein leichtes Rennen, denn trotz des eigentlich perfekten Laufwetters kletterten die Temperaturen für Ende März erstaunlich weit nach oben!

Die Strecke führte von der Herrgottwiesgasse Richtung Augarten weiter in die Innenstadt, vorbei am Hauptplatz und wieder zurück. Eine Runde hatte exakte 7,03 Kilometer. Direkt nach dem Start hatte ich ein gutes Gefühl und war total motiviert. Im Zuge der ersten Runde machte ich einige Plätze gut und kämpfte mich so weit nach vorne, bis ich mich mit meiner Pace einer anderen Läufergruppe anschließen konnte. Die erste Runde verging wie im Flug – ich strotzte vor Energie! Ab circa der Hälfte der zweiten Runde (ca. ab 1 h Laufzeit) kam der erste Einbruch, ich spürte dass ich durch die Hitze leicht dehydrierte und meine Kohlenhydratspeicher sich bald dem Ende zu neigten. Leider hatte ich nichts zu essen oder zu trinken mit und so blieb mir nur das Abwarten, bis ich an einer der beiden Labestationen vorbeikomme. Die letzten km der zweiten Runde wurden dann schon ziemlich ungemütlich. Ab Kilometer 12-13 gab mir mein Körper das eindeutige Signal, dass er die Einheit jetzt lieber beenden würde. „Nagut, eine Runde noch!“, sagte ich mir und interessanterweise hat es mir immens geholfen, während dem Laufen breit zu Grinsen. Ich dachte mir, dass ich mega Spaß habe und dass es einfach nur toll ist, hier mitzulaufen. Ich redete es mir solange ein, gerade den größten Spaß zu haben, dass ich trotz einer Herzfrequenz von zweitweise 197 bpm tatsächlich davon überzeugt war, dass das alles gerade einfach nur toll ist und mein Körper unglaublich stark ist und großes leistet. Wie heißt es immer so schön – „all about mindset“! Das hat sich für mich wieder einmal wahrlich bewährt. Die letzten 3 Kilometer schaute ich eigentlich nur mehr auf die Uhr. Ist es noch möglich, dass ich unter 2h finishe? Die Uhr zeigt 1 h 37 min, als ich gerade am Hauptplatz vorbei kam, noch etwas weniger als 4 km vor mir. Das könnte sich ausgehen! Von da an stieg ich noch einmal aufs Gaspedal und jede Sekunde fühlte sich irgendwie ewig an. Meine Unterschenkel krampften. Meine Muskulatur in den Oberschenkel schmerzte bei jedem Schritt. Kilometer 19, 2 more to go! Ich fokussierte mich auf meine Atmung und meine Lauftechnik und stellte mir wiederholt vor, wie es ist, wenn ich im Ziel angekommen voller Freude meinen ersten Halbmarathon beendet haben werde!

Und so kam es. Mit einer Zeit von 1:54:45 und einer Durchschnittspace von 5:26 min/km überquerte ich die Ziellinie! Ich hatte meine Vorgabe zwar erreicht, aber dennoch war ich irgendwie nicht ganz zufrieden. Die Form und die Zeit hätten wesentlich besser sein können. ABER nun habe ich eine Vorgabe, die es beim nächsten Mal zu unterbieten gilt und erfolgreich meinen ersten Halbmarathon beendet! An dieser Stelle ein großes Dankeschön an meine „Familie und meine Beine“, die heute (für mich persönlich) Großartiges geleistet haben, woran ich bestimmt noch ein paar Tage lang erinnert werde!

Sportliche Grüße,
Denise

Bis an die Grenze – Stichwort Leistungsdiagnostik!

Im Zuge der letzten Jahre durfte ich sehr viel Know-how im Bereich der Sportwissenschaften gewinnen. Durch meinen Nebenjob im Sportwissenschaftlichen Labor der FH Joanneum unter der Leitung von Prof. (FH) Mag. Dr. Dietmar Wallner, MAS, MSc erlangte ich einzigartige Einsichten in ein sehr interessantes Themengebiet.

 

Ich glaube vor allem für ambitionierte Hobbysportler ist der Begriff der Leistungsdiagnostik kein neuer. Gerade im Ausdauersport hat das effiziente Training nach Herzfrequenz eine hohe Priorität. Und auch aus gesundheitlicher Sicht spricht sehr viel für einen professionellen Ausbelastungstest. Zum Beispiel lässt sich aus den gewonnenen Informationen genau sagen wie der Körper auf Belastungen reagiert und was sich auf physiologischer Ebene zu welchem Belastungszeitpunkt abspielt. Eine gute Auswertung lässt auch Rückschlüsse auf individuelle Verbesserungspotentiale zu. Also ob z.B. noch mehr im Grundlagenbereich trainiert werden soll oder der Fokus doch auf die anaeroben Fähigkeiten gelegt werden sollte. Noch dazu können Herzfrequenzbereiche für Fettstoffwechsel- bzw. Kohlenhydratstoffwechseltraining bestimmt werden. Im Zuge des Ausbelastungstestes kann die Bestimmung der aeroben und anaeroben Schwelle über drei Parameter erfolgen: Herzfrequenz, Blutlaktatkonzentration und Atemgase. In den meisten Fällen wird daher im Zuge eines Ausbelastungstests Blut am Ohrläppchen abgenommen – denn Laktat ist der wohl genaueste Parameter um beide Schwellen zu bestimmen. Jedoch ist in vielerlei Hinsicht auch eine Spiroergometrie – also eine Ausbelastung mit Sauerstoffmaske – sinnvoll. Hierbei wird das Verhältnis von Sauerstoffaufnahme und Kohlenstoffabgabe gemessen und es können genaue Rückschlüsse darüber gewonnen werden, wie viel Sauerstoff der Körper aufnehmen kann. Bestimmt haben einige schon vom Begriff „VO2max“ gehört. Dieser beschreibt die maximale Sauerstoffaufnahme des Körpers in ml pro Minute, oft auch in Relation zum Körpergewicht. Der VO2max Wert hat insbesondere im Ausdauersport eine enorme Bedeutung, als dass es immer darum geht, wie viel Sauerstoff wir zu unseren Zellen transportieren können. Schafft es unser Körper hohe Mengen an Sauerstoff aufzunehmen und übers Blut in die Zellen zu transportieren, so können wir bei einer hohen Geschwindigkeit länger im aeroben Bereich sporteln. Das heißt im Endeffekt steigt unsere Ausdauerleistungsfähigkeit, wenn unsere VO2max steigt. Interessant ist es natürlich auch immer seinen eigenen VO2max Wert mit gewissen Standards zu vergleichen um sich selbst besser einordnen zu können. Zudem besteht eine hohe Korrelation zwischen dem VO2max Wert und zahlreicher Krankheiten wie Herzinfarkten, Schlaganfällen bis hin zu Tumorerkrankungen. Das heißt je höher die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max), desto geringer die Anfälligkeit für zahlreiche Erkrankungen laut Studien. Aus medizinischer Sicht ein starkes Argument für den Ausdauersport!

 

Im Grunde läuft ein Leistungstest so ab, dass der Klient einer steigernden Belastung ausgesetzt wird. Beispielsweise beginnt man am Fahrrad ganz leicht zu treten und in einem bestimmten Intervall (einige Sekunden bis einige Minuten, je nach Protokoll) wird die Belastung in Watt gleichmäßig gesteigert. Solange bis nichts mehr geht. Diese Art des Belastungstestes ist für alle Alters- und Zielgruppen geeignet und findet auch in der Medizin seine Anwendung. Insbesondere deshalb, weil es unter Beisein eines Arztes auch zu einer regelmäßigen Kontrolle des Blutdruckes und der Herzfrequenz kommt.

 

Ich habe in den letzten Jahren an einige Ausbelastungstests teilgenommen und finde persönlich, dass jeder der sich für sein Training ein spezifisches Ziel setzt – egal ob einfach besser werden, abnehmen, Muskeln aufbauen oder möglichst effektiv zu trainieren – auf jeden Fall die Möglichkeit einer Leistungsdiagnostik beanspruchen sollte – sofern die Bereitschaft und das Interesse gegeben ist, mit den daraus resultierenden Werten zu arbeiten.

 

Ich für meine Person kann ganz klar sagen, dass im sportwissenschaftlichen Labor der FH Joanneum höchst professionelle Arbeit geleistet wird und kann diese Institution für Leistungsdiagnostik nur weiterempfehlen. Zudem gibt es für Vereinsmitglieder über die Sportunion Steiermark die Möglichkeit sich zu einem günstigen Preis einer Ausbelastung zu unterziehen.

 

Falls jemand Fragen, Ideen oder Anregungen hat, stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung!

Sportliche Grüße und bis bald,

Denise

 

Bis an die Grenze – Stichwort Leistungsdiagnostik!

Im Zuge der letzten Jahre durfte ich sehr viel Know-how im Bereich der Sportwissenschaften gewinnen. Durch meinen Nebenjob im Sportwissenschaftlichen Labor der FH Joanneum unter der Leitung von Prof. (FH) Mag. Dr. Dietmar Wallner, MAS, MSc erlangte ich einzigartige Einsichten in ein sehr interessantes Themengebiet.

 

Ich glaube vor allem für ambitionierte Hobbysportler ist der Begriff der Leistungsdiagnostik kein neuer. Gerade im Ausdauersport hat das effiziente Training nach Herzfrequenz eine hohe Priorität. Und auch aus gesundheitlicher Sicht spricht sehr viel für einen professionellen Ausbelastungstest. Zum Beispiel lässt sich aus den gewonnenen Informationen genau sagen wie der Körper auf Belastungen reagiert und was sich auf physiologischer Ebene zu welchem Belastungszeitpunkt abspielt. Eine gute Auswertung lässt auch Rückschlüsse auf individuelle Verbesserungspotentiale zu. Also ob z.B. noch mehr im Grundlagenbereich trainiert werden soll oder der Fokus doch auf die anaeroben Fähigkeiten gelegt werden sollte. Noch dazu können Herzfrequenzbereiche für Fettstoffwechsel- bzw. Kohlenhydratstoffwechseltraining bestimmt werden. Im Zuge des Ausbelastungstestes kann die Bestimmung der aeroben und anaeroben Schwelle über drei Parameter erfolgen: Herzfrequenz, Blutlaktatkonzentration und Atemgase. In den meisten Fällen wird daher im Zuge eines Ausbelastungstests Blut am Ohrläppchen abgenommen – denn Laktat ist der wohl genaueste Parameter um beide Schwellen zu bestimmen. Jedoch ist in vielerlei Hinsicht auch eine Spiroergometrie – also eine Ausbelastung mit Sauerstoffmaske – sinnvoll. Hierbei wird das Verhältnis von Sauerstoffaufnahme und Kohlenstoffabgabe gemessen und es können genaue Rückschlüsse darüber gewonnen werden, wie viel Sauerstoff der Körper aufnehmen kann. Bestimmt haben einige schon vom Begriff „VO2max“ gehört. Dieser beschreibt die maximale Sauerstoffaufnahme des Körpers in ml pro Minute, oft auch in Relation zum Körpergewicht. Der VO2max Wert hat insbesondere im Ausdauersport eine enorme Bedeutung, als dass es immer darum geht, wie viel Sauerstoff wir zu unseren Zellen transportieren können. Schafft es unser Körper hohe Mengen an Sauerstoff aufzunehmen und übers Blut in die Zellen zu transportieren, so können wir bei einer hohen Geschwindigkeit länger im aeroben Bereich sporteln. Das heißt im Endeffekt steigt unsere Ausdauerleistungsfähigkeit, wenn unsere VO2max steigt. Interessant ist es natürlich auch immer seinen eigenen VO2max Wert mit gewissen Standards zu vergleichen um sich selbst besser einordnen zu können. Zudem besteht eine hohe Korrelation zwischen dem VO2max Wert und zahlreicher Krankheiten wie Herzinfarkten, Schlaganfällen bis hin zu Tumorerkrankungen. Das heißt je höher die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max), desto geringer die Anfälligkeit für zahlreiche Erkrankungen laut Studien. Aus medizinischer Sicht ein starkes Argument für den Ausdauersport!

 

Im Grunde läuft ein Leistungstest so ab, dass der Klient einer steigernden Belastung ausgesetzt wird. Beispielsweise beginnt man am Fahrrad ganz leicht zu treten und in einem bestimmten Intervall (einige Sekunden bis einige Minuten, je nach Protokoll) wird die Belastung in Watt gleichmäßig gesteigert. Solange bis nichts mehr geht. Diese Art des Belastungstestes ist für alle Alters- und Zielgruppen geeignet und findet auch in der Medizin seine Anwendung. Insbesondere deshalb, weil es unter Beisein eines Arztes auch zu einer regelmäßigen Kontrolle des Blutdruckes und der Herzfrequenz kommt.

 

Ich habe in den letzten Jahren an einige Ausbelastungstests teilgenommen und finde persönlich, dass jeder der sich für sein Training ein spezifisches Ziel setzt – egal ob einfach besser werden, abnehmen, Muskeln aufbauen oder möglichst effektiv zu trainieren – auf jeden Fall die Möglichkeit einer Leistungsdiagnostik beanspruchen sollte – sofern die Bereitschaft und das Interesse gegeben ist, mit den daraus resultierenden Werten zu arbeiten.

 

Ich für meine Person kann ganz klar sagen, dass im sportwissenschaftlichen Labor der FH Joanneum höchst professionelle Arbeit geleistet wird und kann diese Institution für Leistungsdiagnostik nur weiterempfehlen. Zudem gibt es für Vereinsmitglieder über die Sportunion Steiermark die Möglichkeit sich zu einem günstigen Preis einer Ausbelastung zu unterziehen.

 

Falls jemand Fragen, Ideen oder Anregungen hat, stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung!

Sportliche Grüße und bis bald,

Denise

 

« Older Entries