|
Geschrieben von: Schaffer Michael
|
|
Samstag, den 03. Juli 2010 um 08:14 Uhr |
|
Ankunft im Quartier der Passailer. Nach dem Einchecken haben wir unser Quartier in Maria Wörth bezogen. Die ruhige abgeschiedene Lage gibt uns die nötige Erholung die wir für Sonntag brauchen.. Heute werden wir noch ein paar Meter mit dem Rad rollen um einen letzten Körper und Material Check zu machen.. Dann heißt es Rennbesprechung und Bike Check in zu erledigen..und den Körper für morgen noch viel Ruhe zu gönnen.. Bis morgen. Morgen ist Race Day
|
|
Geschrieben von: Schaffer Michael
|
|
Freitag, den 02. Juli 2010 um 11:18 Uhr |
|
Der Countdown läuft... (Freitag Teil 1) Schön langsam wird es ernst. Heute hieß es nach der letzten Nacht zu Hause, noch die letzten Dinge zu erledigen.... Material Check, zusammenpacken(man glaubt es kaum wie viele Dinge man für so ein Kurzwochenende mit Ironman benötigt, es schaut fast nach siedeln aus ), nochmal gut essen, denn um 13:30 Uhr ist Treffpunkt der Weizer Delegation in Weiz und Abfahrt in das südlichste Bundesland Österreichs "Kärnten" genauer gesagt an den für Triathleten mystischen Ort "Klagenfurt am Wörthersee".. Spätestens wenn von der Autobahn aus, das erste mal der wunderschöne blaue Wörthersee zu sehen sein wird, fängt das Kribbeln an. Denn dann weis man: "Es wird ernst" Die vielen hunderte Stunden an Training, die tausenden Kilometern am Rad, vom Laufen, und Schwimmen warten auf die Strecke gebracht zu werden...Es gilt cool zu bleiben um am Tag X diese vielen Trainingskilometer und Trainingsstunden abrufen zu können.... Heute war mein erster Tag seit langem wo ich nichts trainiert habe, also körperlich absolut keine sportliche Bewegung gemacht habe. Nicht einmal regeneratives laufen oder schwimmen. Man fühlt sich derzeit wie ein schwerer, fauler, aufgeblähter Sack, ohne Energie. Aber dieses Gefühl kann man ruhigen Gewissens ertragen, weil es ganz normal ist, vor so einem Bewerb... Ciao, heute am Abend melde ich mich aus dem Passailer Headquater in Maria Wörth "Haus Edith"
|
|
|
Geschrieben von: Schaffer Michael
|
|
Donnerstag, den 01. Juli 2010 um 20:19 Uhr |
|
Der letzte "Ruhetag", wobei sich Ruhetag nicht auf das Sportliche bezieht. Denn morgen Freitag steht die Anreise nach Kärnten auf dem Programm, und ab diesem Zeitpunkt ist die Ruhe vorbei. Denn dann geht ein Termin in den nächsten über. Registrieren, Wettkampfbesprechung, Bike-Chek in, usw. usw... Außerdem fängt die Wettkampfspannung schön langsam zum Steigen an. Diverse Rennsituationen, Renntaktik, etc. beschäftigt einem vorm Einschlafen. Man möge meinen, wenn man wie Bernd, Schönauer Michi, oder meine Wenigkeit schon ein paar Langdistanzen hinter sich hat, wird so ein Ironman und der Ablauf zur Routine, aber ich kann euch versichern, ein Ironman wird niemals zur Routine. Man frägt sich ob man genug trainiert hat, ob das Material passt, ob man sich die richtige Strategie zu Recht gelegt hat, wie das Wetter wird, wie das Rennen ablaufen wird, und und und Ich glaube aber wir vier Gladiatoren können beruhigt den Gang in die "Arena" antreten. Die einen oder anderen Probleme hatte sicher ein jeder von uns in der Vorbereitung. Der Bernd ist auch wieder rechtzeitig für den Hauptwettkampf fit geworden, der Schönauer Michi hat nun nach langer Reperatur sein Material wieder, und dem Sorger Karli seine Wettkampfergebnisse aus dem Vorfeld lassen auch auf ein super Rennen hoffen. Ich persönlich möchte mich auf das aller herzlichste beim Karl-Heinz Klade von der Praxis Orange bedanken, der mich in den letzten 14 Tagen dank seiner Wunderhände wieder soweit hinbekam, dass ich halbwegs schmerzfrei wieder am Rad sitzen kann, und der Wunderlampe von der H.H.. Denn in den letzten 14 Tagen war dies aufgrund meiner extrem starken Rücken/Bandscheiben Schmerzen beinahe nicht möglich... Heute heißt es noch früh ins Bett, das letzte mal zu Hause richtig gut und lange schlafen, denn ab morgen wird es dann eh schwierig, gut und lange zu schlafen.. Bis morgen euer Michael P.S Fotos wird es ab morgen wenn wir in Kärnten sind geben. Falls mein BlackBerry den Blog und die Fotos verarbeiten und online stellen schafft ;-)
|
|
Geschrieben von: Bernd Pöllabauer
|
|
Montag, den 12. Oktober 2009 um 01:12 Uhr |
Der Tag nach dem Wettkampf Bekantlich ist ja der Tag nach einem Ironman körperlich gesehen nicht der lustigste. Es zwickt und schmerzt, angefangen von der kleinen Zehe bis, ja sagen wir, nicht ganz in die Haarspitzen, um nicht zu übertreiben, aber immerhin bis zum Genick. (Knag oder auch Grogn genannt) Blasen am Fuß, Zehennagel blau (und tschüß, der ist nicht mehr zu retten), Gliederschmerzen, Muskelkater, Scheuerstellen, Genickschmerzen, Kreuzschmerzen……. OK, OK, ich hör ja schon auf zu jammern, aber sorry, habe jetzt ganz vergessen, dass ich jetzt gerade einen Blog schreibe und habe nur einmal kurz auf meinen Körber gehört. Wie schon gesagt, bin ich jetzt wirklich glücklich, dass ich das Ziel gesund und sehr zufrieden gesehen habe. Gleich nach dem Zieleinlauf wurde ich gefragt, was ich für eine Endzeit habe. Ich konnte das aber nicht beantworten, da ich auch dieses Rennen, so wie auch viele anderen Rennen, ganz ohne Uhr bestritten habe. Ich mag es nicht, wenn ich über meine Zeit Bescheid weiß und verlasse mich bei den ganzen Rennen einfach auf mein Gefühl. Ich weiß zwar nicht, was ihr euch von meiner ersten Weltmeisterschaftsteilnahme erwartet habt. Immerhin wäre Laufen ja meine stärkste Disziplin und ich muss ehrlich zugeben, dass meine 3h 45min auf den Marahton nicht ganz das gewesen sind, was ich mir persönlich vorgestellt habe. Fakt ist aber, dass diese Leistung an diesem Tag mein maximale Leistung war, die ich im Stande war zu erbringen und wüsste nicht wo ich auch nur eine Minute rausholen hätte können. Auf jeden Fall bin ich jetzt mit meiner Leistung, die ich hier erbracht habe mehr als zufrieden und wie hart der Bewerb auf Hawaii ist, glaube ich zuminderst, kann man nur sagen, wenn man schon mal dabei war. (echt brutal) Und jetzt??, ja jetzt werde ich die letzen Tage hier auf Hawaii, die ich noch da bin, ein wenig genießen. (Sonne, Strand und Meer) Mittwoch Morgen werden wir dann wieder die sehr mühsame und lange Reise nach hause antreten. Flugrute: Kona-Honolulu-Tokio-Taipei-Wien. (buh, des wird wieder zach werden!!!) So schön es hier auch ist, freue ich mich dann doch schon wieder zuhause zu sein (Schweinzbrotn, Schnitzal, Schwarzbrot, kühle Nächte, LAHÜ- www.latschenhuette.at…..)
Es hat mich gefreut, dass ich euch meine Erlebnisse und Eindrücke meiner ersten Ironman WM auf Hawaii schildern durfte und hoffe, dass es euch gefallen hat. Schön Grüße, bis bald, Bernd Danke noch mal den Sponsoren und alle die mich bei diesem Event unterstützt haben!!!
|
|