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Ironman Austria 2010
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Geschrieben von: Schaffer Michael   
Sonntag, den 04. Juli 2010 um 19:42 Uhr

Der Renntag am Wörthersee,

hatte so einiges zu bieten. Mit verschiedenen Ausgängen aber alles der Reihe nach. Pünktlich um 7 Uhr früh viel der Startschuss zum 12. Ironman Austria, und Bernd Pöllerbauer, Karl Sorger jun., und meine Wenigkeit stiegen mit 2397 anderen Atlethen in den Wörthersee. Das Schwimmen ist am Anfang gewohnt hektisch mit vielen Schlägen, und Positionskämpfen. Dennoch entstiegen alle Rtt-Atlethen mit durchwegs guten Schwimmzeiten dem nicht ganz kühlen Nass. Dann hieß es ab auf die Räder. Von dort an stiegen auch die Temperaturen stetig und schön langsam wurde Klagenfurt und Umgebung wieder zu einem wahren Backofen. Bernd, und Karli bewältigten die Radstrecke auch souveräng. Für mich war leider nach der ersten Radrunde Schluss. Ich bekam meine Rücken/Bandscheibenprobleme in den letzten Wochen doch nicht so in den Griff wie erhofft. Schon auf KM10 auf der Radstrecke setzten meine Rückenschmerzen ein. Ich wusste nicht mehr wie ich auf dem Rad sitzen sollte. Ich fand keine Position die es mir ermöglichte den Radsplit zu Ende zu fahren. Im Alltag hatte ich zwar kaum mehr Beschwerden, aber unter Rennbedingungen und dass auf eine Ironmandistanz kam noch zu früh. Schweren Herzens fuhr ich nach der Radwende über den Lendkanal zurück in die Wechselzone, ich bin wirklich sehr enttäuscht und traurig, da ich körperlich wirklich in einer Top Verfassung gewesen wäre. Aber die Welt dreht sich weiter.
Bernd und Karli kämpften tapfer weiter. Der Karli meisterte seinen ersten Ironman wirklich souverän, und so schien es in seinem Gesicht, auch relativ entspannt. So konnte er die Finishline Stimmung auch erstmals genießen und Aufsaugen.
Für unseren Hawaii Veteranen Bernd war es heute eine Meisterleistung. Nicht undbedingt wegen seiner Zeit wo er sich wahrscheinlich ein wenig mehr erwartet hätte, sondern wegen seiner überragenden mentalen Leistung. Trotz schwierigster Bedingungen und größter Probleme und Schmerzen finishte er in einer Top 9h Zeit. Hut ab vor dieser mentalen und auch körperlichen Leistung.
Herzliche Gratulation an die Finisher. Es heißt nicht um sonst, das erste Ziel in einem Ironman muss immer das FINISHEN sein.
Für mich wird es für längere Zeit die letzte Langdistanz gewesen sein. Mal schauen wer sich von den anderen morgen für den 13. Ironman Austria registriert. 13 soll ja eine Glückszahl sein ;-)

 
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Geschrieben von: Schaffer Michael   
Samstag, den 03. Juli 2010 um 08:14 Uhr

 

Ankunft im Quartier der Passailer.

Nach dem Einchecken haben wir unser Quartier in Maria Wörth bezogen. Die ruhige abgeschiedene Lage gibt uns die nötige Erholung die wir für Sonntag brauchen..

Heute werden wir noch ein paar Meter mit dem Rad rollen um einen letzten Körper und Material Check zu machen.. Dann heißt es Rennbesprechung und Bike Check in zu erledigen..und den Körper für morgen noch viel Ruhe zu gönnen..

 

 

Bis morgen. Morgen ist Race Day

 

 


 

 

 
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Geschrieben von: Schaffer Michael   
Freitag, den 02. Juli 2010 um 11:18 Uhr

Der Countdown läuft... (Freitag Teil 1)

Schön langsam wird es ernst. Heute hieß es nach der letzten Nacht zu Hause, noch die letzten Dinge zu erledigen....
Material Check, zusammenpacken(man glaubt es kaum wie viele Dinge man für so ein Kurzwochenende mit Ironman benötigt, es schaut fast nach siedeln ausWink), nochmal gut essen, denn um 13:30 Uhr ist Treffpunkt der Weizer Delegation in Weiz und Abfahrt in das südlichste Bundesland Österreichs "Kärnten" genauer gesagt an den für Triathleten mystischen Ort "Klagenfurt am Wörthersee".. Spätestens wenn von der Autobahn aus, das erste mal der wunderschöne blaue Wörthersee zu sehen sein wird, fängt das Kribbeln an. Denn dann weis man: "Es wird ernst" Die vielen hunderte Stunden an Training, die tausenden Kilometern am Rad, vom Laufen, und Schwimmen warten auf die Strecke gebracht zu werden...Es gilt cool zu bleiben um am Tag  X diese vielen Trainingskilometer und Trainingsstunden abrufen zu können....
Heute war mein erster Tag seit langem wo ich nichts trainiert habe, also körperlich absolut keine sportliche Bewegung gemacht habe. Nicht einmal regeneratives laufen oder schwimmen. Man fühlt sich derzeit wie ein schwerer, fauler, aufgeblähter Sack, ohne Energie. Aber dieses Gefühl kann man ruhigen Gewissens ertragen, weil es ganz normal ist, vor so einem Bewerb...
Ciao, heute am Abend melde ich mich aus dem Passailer Headquater in Maria Wörth "Haus Edith"

 
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Geschrieben von: Schaffer Michael   
Donnerstag, den 01. Juli 2010 um 20:19 Uhr

Der letzte "Ruhetag",

wobei sich Ruhetag nicht auf das Sportliche bezieht. Denn morgen Freitag steht die Anreise nach Kärnten auf dem Programm, und ab diesem Zeitpunkt ist die Ruhe vorbei. Denn dann geht ein Termin in den nächsten über. Registrieren, Wettkampfbesprechung, Bike-Chek in, usw. usw... Außerdem fängt die Wettkampfspannung schön langsam zum Steigen an. Diverse Rennsituationen, Renntaktik, etc. beschäftigt einem vorm Einschlafen. Man möge meinen, wenn man wie Bernd, Schönauer Michi, oder meine Wenigkeit schon ein paar Langdistanzen hinter sich hat, wird so ein Ironman und der Ablauf zur Routine, aber ich kann euch versichern, ein Ironman wird niemals zur Routine. Man frägt sich ob man genug trainiert hat, ob das Material passt, ob man sich die richtige Strategie zu Recht gelegt hat, wie das Wetter wird, wie das Rennen ablaufen wird, und und und

Ich glaube aber wir vier Gladiatoren können beruhigt den Gang in die "Arena" antreten. Die einen oder anderen Probleme hatte sicher ein jeder von uns in der Vorbereitung. Der Bernd ist auch wieder rechtzeitig für den Hauptwettkampf fit geworden, der Schönauer Michi hat nun nach langer Reperatur sein Material wieder, und dem Sorger Karli seine Wettkampfergebnisse aus dem Vorfeld lassen auch auf ein super Rennen hoffen. Ich persönlich möchte mich auf das aller herzlichste beim Karl-Heinz Klade von der Praxis Orange bedanken, der mich in den letzten 14 Tagen dank seiner Wunderhände wieder soweit hinbekam, dass ich halbwegs schmerzfrei wieder am Rad sitzen kann, und der Wunderlampe von der H.H.. Denn in den letzten 14 Tagen war dies aufgrund meiner extrem starken Rücken/Bandscheiben Schmerzen beinahe nicht möglich...

Heute heißt es noch früh ins Bett, das letzte mal zu Hause richtig gut und lange schlafen, denn ab morgen wird es dann eh schwierig, gut und lange zu schlafen..

Bis morgen euer Michael

P.S Fotos wird es ab morgen wenn wir in Kärnten sind geben. Falls mein BlackBerry den Blog und die Fotos verarbeiten und online stellen schafft ;-)

 



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