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Ironman Austria 2009
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Geschrieben von: Alfons Moestl   
Dienstag, den 07. Juli 2009 um 07:42 Uhr

 

Heimfahrt!

1/2 acht Uhr Frühstück. Alles einpacken und Heimreise. Das war der Ironman Austria 2009. Am Abend ist Afterironmanparty auf der LAHÜ aber das ist eine andere Geschichte.

PS: Ein herzliches Dankeschön an unseren Fans die uns so toll auf allen Strecken angefeuert haben. Das war Großartig.

Nicht vergessen in 362 Tagen ist Renntag.

Tschüss und Danke für die Unterstützung

 

 

 
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Geschrieben von: Alfons Moestl   
Montag, den 06. Juli 2009 um 23:54 Uhr

 

The Day after!

Um 1/2 acht Uhr Frühstück. Diesesmal ohne Maria. Sie übernachtete im ca. 15 min entfernten LKH. Bernd und ich holten uns um 09:00 Uhr den Klagenfurtcode für IM 2010 ab. Eine Warteschlange von ca. 150 bis 200 m teilweise gehbehinderte Personen hatten das gleiche vor. Also nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Maria durfte in der Zwischenzeit auch wieder nach Hause.

Hawaii-Slot Vergabe!  

Um 13:00 Uhr beginnt die Vergabe mit den besten in den jeweiligen Altersgruppen. Bernd begleitet von einer Delegation aus Gasen war eine leichte Nervösität anzusehen. Als er dann aufgerufen wurde antwortete er mit einem deutlichen ja. Und somit wird er im Oktober bei der WM auf Hawaii sein bestes geben. Bernd hat sich durch seine Topleistungen im Triathlonsport einen ganz schönen Bekanntheitskreis geschaffen. Durch seine  natürliche Art  gibt es sehr sehr viele die ihm die Erfolge gönnen. Marino Vanhoenacker hat ein Interview gegeben und auf die Frage wie es ihm ergangen ist gemeint: This Race is good for my Body. Danach meinte er 8 Stunden Sport am äußersten Limit. Auf die zweite Frage was er von den Amateuren und ihren Leistungen so hällt. Da meinte er das sind die wirklich verrückten. Für ihn unverständlich wie man Beruf, Trainig, Regeneration und Wettkampf so koordinieren kann das solche Spitzenleistungen erbracht werden können. Am Abend gabs nach einer Pastaparty die Siegerehrung wo zwei Athleten vom RTT-Passail auf die Bühne mussten. Den die Paula wurde hervorragende zweite in ihrer Klasse. Somit konnte der Stockerlplatzschnitt der letzten drei Jahre gehalten werden. Im Anschluss gabs Paty wo auch die vielen Helfer eingeladen waren.

OK morgen gehts nach Hause.

 

 

 
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Geschrieben von: Alfons Moestl   
Sonntag, den 05. Juli 2009 um 23:11 Uhr

 

Renntag!

Wie geplant 03:30 Uhr Frühstück. Der Chip war schon am linken Bein montiert. Weisbrot, Butter, Marmelade, Honig, dazu Kaffee oder Tee und für mich eine Kopfwehtablette. Abfahrt um 04:30 mit Siegi zum Minimundus. Die Wechselzone wird um 05:00 Uhr geöffnet. Die Getränkebehälter am Rad werden gefüllt. Nahrung (Riegel, Gel wird am Oberrohr geklebt). Luft wird eingepumpt ca. neun bar. Dabei hatte ich gleich meine erste Panne. Mein Ventil beim Vorderrad ist etwas kürzer und somit funktionierte heute zum erstenmal das aufpumpen nicht. Um nicht viel Zeit zuverlieren hab ich gleich mit den CO2 Patronen schnelle Abhilfe leisten wollen. Im Endefekt waren es zwei Schüsse ins leere. Bernd borgt mir seine Pumpe,alles funktioniert und zwei neue Patronen werden wieder eingebackt. Um 06:15 sind dann die letzten Vorbereitungen in der WZ abgeschlossen. Alle Athleten müssen um 06:30 die WZ verlassen. Beim Unionbus der schon am Vortag im Strandbadbereich geparkt wurde finden sich nach und nach Bekannte ein. Schwimmstart ist um 07:00 Uhr. Ehrlich gesagt ein sehr gutes Gefühl hat mich bis jetzt nicht begleitet. Die Startlinie durfte nicht mehr übertreten werden. Als sie schließlich hochgehoben wurde, glich das ganze eher einem Landstart. Eine gewohnte Schlägerei am Anfang wie immer. 1500 m gerade, ab nach links, zurück zum Lendkanal und dann Stadteinwärts 900 m im Kanal. Hier schwimmt man wie in einem Bach. Zeitgefühl hatte ich überhaupt keines. Der Ausstieg war ca. um 150 m verlängert worden.

In der Wechselzone gabs gleich die zweite Panne: Falscher Sack. Als ich mit dem Rad dann die Ausfahrt aus dem Europapark erreichte schaute ich das erste mal auf die Uhr. Es war 08:22 Uhr. Ich dachte fix an einen verspäteten Schwimmstart. Egal abhacken und in die Zukunft denken. Meine Ideallinie war durwegs die linke Straßenseite. Nach ca. 46 km fuhr ich auf die Maria auf. Die mich mit einem lauten Hi begrüsste und meinte das sie sich schon Sorgen gemacht habe wo ich so lange gewesen bin,denn sie sei nicht so gut geschwommen. Jetzt wars fix. Es war keine Startverschiebung sondern eine um 6 min längere Schwimmzeit + Panne. Anstieg Rubertiberg und Wende erste Runde waren eigentlich in Ordnung. Als  ich das zweite mal das Rossegger Gegenverkehrsstück erreichte wurde mir zuerst ein wenig flau im Magen. Gleich darauf wurde mir schlecht und eine Serie mit Erbrechen stellte sich ein. In nächster Zeit war es mir unmöglich Nahrung aufzunehmen und zu behalten. Ich merkte auch ein wenig später wie die Leistung beginnt abzufallen. Im Bereich vom Fußballstadion hatte ich auch schon meine ersten Krämpfe. Nach ca 2km laufen kam ich dann das erste mal zum Stillstand. Aus Maus und leer.Nach einer Wanderung bis km 10 versuchte ich dann wieder einen langsamen Laufschritt. Wassermelonen trugen das nötige bei. Teilweise hatte ich beim zweiten HM ein recht gutes Gefühl. Aufgeben war absolut kein Thema und somit konnte ich zwar nicht mit meiner gewünschten Zeit finischen aber immerhin doch.

Bedingungen: Also meiner Meinung nach ist auf jedenfall bei Zeitgleichheit gegenüber dem Vorjahr eine erhebliche Verbesserung eingetreten. Temperaturen am Renntag konnten vohrher nicht trainiert werden. Wenn die Schwimmstrecke auf Grund des späteren Ausstieges verlängert hat,wäre es fair den Athleten mitzuteilen. Gratulation Paula,Maria und Bernd die ihre Zeiten gegenüber dem Wettermäßig begünstigten Vorjahr verbessert haben. Natürlich auch Bernd zu seinem Klassensieg und 31 Gesamtrang. Dem Michael Schönauer für sein erstes Finish. Stehvermögen haben auch Gotti und ich bewiesen. Den jeder weis wie weh das es schon tun kann wenn man bei einem Solomarathon bei km 32 einen Einbruch erleidet.

OK morgen ist Siegerehrung, Hawaii-Slot Vergabe und Anmeldung für IM Austria 2010 

 

 

 
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Geschrieben von: Alfons Moestl   
Samstag, den 04. Juli 2009 um 21:54 Uhr

 

Der letzte Tag vor dem Bewerb !

Um 1/2 sieben Uhr lockere Radeinheit mit kurzen schnellen Antritten, koppeln mit 30 min laufen schnell, Wettkampftempo,und locker. Halb neun Uhr Frühstück. Um zehn Uhr Wettkampfbesprechung. Eine 15 min Schwimmeinheit dient lediglich um ein bischen  Wassergefühl zu bekommen. Ohne Neo. Maria bekommt die letzten taktischen Anweisungen von Meini (Trainer). Um 13:00 Uhr beginnt der Check-in. Diesmal ist auch ein Chip am Fahrad montiert der zusammen mit dem Chip vom Athletenband eingelesen wird, dazu ein Digitalfoto. Da ganze dient eigentlich dazu das niemand mit einem anderen Fahrrad auschecken kann. Fahrräder dürfen in der WZ auch nicht mehr ganz zugehüllt werden. Run und Bike Sack werden an den vorgesehenen Ständern Nummernmäßig aufgehängt. Um ca. 14:00 Uhr ist somit der organisatorische Teil erledigt. Mittagessen um 15:00 Uhr beim Stadionwirt. Danach Zimmerstunde bis 20:00 Uhr. Aus dem geplanten Abendsparziergang wurde wieder eine Fahrt zum Stadionwirt.  Diesmal gabs Kamillentee,Nudelsuppe, Reis und Bratkartoffeln. Bernd und ich legten danach den Heimweg immerhin zu Fuß zurück.  So und das wars auch für heute. Morgen ist um 03:30 Uhr Frühstück.

Gute Nacht

 
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Geschrieben von: Alfons Moestl   
Freitag, den 03. Juli 2009 um 23:19 Uhr

 

Der  so wichtige Freitag !

Der Tag begann gleich einmal mit Aufstehen und Frühstück. Für 10:00 Uhr war eine 1:30 Radausfahrt geplant. Kurz davor holte Paula mit Gotti ihr Rad bei uns ab. Nach einem kurzen Plauscherl rollten Bernd und ich im GAL Bereich eine Wörtherseerunde. Zurück in Klagenfurt teilte Maria uns mit das sie gerade angekommen ist und bei der Registrierung ansteht. 14:00 Uhr Mitagessen eim Stadionwirt. Das ist unser neues Lokal. So ca. sieben verschiedene Menüs und eine riesen Speisekarte zusätzlich. Die Leute dort mögen uns sehr. Ich weis aber nicht genau ist der Grund das wir so viel essen oder sind wir so sympatisch.

16:00 Uhr Massagetermin. Ich hab eher so die sanftere Weise gewählt. Bernd glaub ich mehr das Hardcore Programm. Abholen der restlich gelieferten Rennbekleidung von Coocon.

Rennbesprechung um 17:00 Uhr mit Cheftrainer H.Sickl. Inhalt: Ernährung,Wechselzone Strafen, Vehalten beim Gegeverkehrsstück Rossegg, Penaltyboxen, Disqulifkationen. Da hat man zuerst den Eindruck das es sowieso keiner ohne abgestraft zu werden schaffen kann. Dies ist aber nicht so und somit befassen wir uns auch gar nicht damit.

Pastaparty um 18:00 Uhr. Hier werden 2500 Athleten mit Nudeln Kaiserschmarren, Obst usw. abgefertigt. Jetzt war unser RTT_Passail auch das erstemal komplett. Der Michael Schönauer ist heuer das erste mal dabei. Alles gute Michi. Die RTT-Ironmanproduktion läuft super. Willkommen im Club der Eisernen.

Morgen ist noch Training und zwar in allen drei Sparten. Kurz und schnell  Dannach werden wir unsere Rennmaschinen beim Check-In in die Wechselzone einschleisen. Das ist die einzige Nacht wo man von seiner Braut getrennt wird.

PS: Hannes Hempl ist auch immer aktuelles Thema. Hempel wird am Sonntag starten (Einstweilige Verfügung). Richterbeschluss. Man hört aber schon sehr stark das sich das Mitleid um seine Person in der Bevökerung in Grenzen hällt.

Bei der EXPO gibt es schwarze Gummibänder (Fairer Sport) um 5 € zu kaufen. Geld wird der NADA zukommen. Zweckmäßige Verwendung.

Bis Morgen

 

 

 

 
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