Category Archives: Allgemein

17.08.2019 Stoanilauf Gasen

 

 

Bei herrlichen Laufwetter und sommerlichen Temperaturen fand am 17.08.2019 der vorletzte Lauf des Weizer Bezirkslaufcups in Gasen statt. Das RTT-Passail war mit 23 Teilnehmern in den verschiedenen Klassen vertreten. Mit neun Stockerlplätzen und den Tagessieg bei den Damen durch Paula Knoll-Rumpl sowie weiteren Top Platzierungen konnte ein beachtlicher Mannschaftserfolg eingefahren werden. Gratulation an alle Beteiligten

Ergebnisse

 

06.Juli Almenlandlauf in Fladnitz

Bei brütender Hitze fand der 6. Lauf des Weizer Bezirkscup in Fladnitz a.d.Teichalm statt. 31 RTT-Läufer starteteten bei der echt schwierigen Strecke in den unterschiedlichen Läufen. Die Ausbeute mit 6 x Platz 1; 1x Platz 2 und 1 x Platz 3 sowie weiteren Top Platzierungen bedeutet einen weiteren Punktegewinn für das Mannschaftsergebnis. Garatuliere allen die dabei waren. lgali

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28. Juni 34. Passailer Volkslauf

Am 28. Juni fand bereits zum 34. Mal der Passailer Volkslauf statt. Durch die späten Startzeiten waren auch die Temperaturen auf einem erträglichen Bereich gesunken. Es war somit eine tolle Abendveranstaltung mit Start und Ziel mitten in Passail. Den Hauptlauf konnte Michi Glössl wie in den Jahren zuvor für sich entscheiden. Zeit 40:16,79 was Klassensieg und Tagesbestzeit bedeutet. Bei den Damen war die Tagesschnellste Ederer Bianca vom WSV St. Kathrein/Off. Zeit 49:23,64. Spannende Duelle gab’s auch bei den Kinder-Schüler – und Hobby-Jugendbewerben. Beim Bewerb Team/Firmenlauf waren die Teilnehmer des FC Passail eine Klasse für sich und belegten die Plätze 1-3 mit ges.Zeiten alle deutlich unter 50ig min. Gratulation an alle die teilgenommen haben. Danke an die Vereinsmitglieder vom RTT-Passail, Schi Passail, Polizei, Rettung, Gemeinde Passail allen Sponsoren, Sprecher Peter Labitsch sowie Zuschauern und Läufern für die Mitarbeit bzw. Teilnahme am 34. Passailer Volkslauf. Ali Möstl Obm RTT-Passail

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Offizielle Übergabe der neuen Vereinsbekleidung

Ein Herzliches Dankeschön an Hr. Hans Jürgen Zottler von der Raiba Passail, sowie an  Frau Bgm. Eva Karrer Gemeinde Passail für die Großzügige Unterstützung bei der Beschaffung einer neuen Vereinsbekleidung bestehend aus Jacke und Shirt.

Erfreulich ist das der Mitgliederstand im letzten Jahr von 27 Vereinsmitglieder auf 67 Mitglieder angestiegen ist. Speziell im Kinder- Jugendbereich aber auch in allen Erwachsenen Klassen gab es wertvolle Zuwächse was sich auch bei der Teilnahme am Weizer Bezirkscup pos. auswirkt. Viel Freude beim sporteln  Ali Möstl

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14. Juni Hitzeschlacht in Weiz

 

Gigantische Teilnehmerzahlen und  beinahe tropische Temperaturen gab‘s in Weiz beim 1. Weizer City-Run. Neben einer neuen (alten ) Streckenführung und einen Top organisierten Bezirkscuplauf erkämpften die 30 ig RTT-Passail Läufer wieder 10 Stockerlplätze und weitere tolle Platzierungen. Siehe Ergebnisse

Ich möchte allen Teilnehmern zu den erbrachten Leistungen recht herzlich Gratulieren.

Ein Lob auch dem Veranstalter der sich bei diesem Event wirklich voll ins Zeug gelegt hat.

So die nächste Station ist dann schon unser Heimrennen. Würde mich natürlich auch freuen wenn wir diesen Level so beibehalten könnten. Danke das ihr dabei gewesen seid ali

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Start Kraulkurs 12.Juni 2019 Passail

Termingerecht mit angenehmen Wassertemperaturen konnten wir am 12.Juni 2019 mit dem ersten RTT-Kraulkurs für Anfänger Kinder und Erwachsene starten. Alle angemeldeteten Teilnehmer 10 Kinder und 8 Erwachsene absolvierten erfolgreich die erste Einheit.  Kursleiter Christoph Schlagbauer gestaltete mit Abwechslungreichen Übungen den Umgang mit dem Element Wasser z.B. Ein-Ausatmen, Abtauchen  Luft aus Lunge, Wasserlage, Abstoßen, verringern des Widerstandes sowie Freischwimmen, Lagenschwimmen, weiters festellen des Istzustandes eine anspruchsvolle Stunde. Die erste Einheit ist geschafft. Schön das ihr dabei seid’s.  Danke an die Gemeinde an unsere Maria (Bademeister) und an  Schlagi  lgali

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IRONMAN 70.3 St.Pölten Gustav Förster

Ein schöner Tag in St. Pölten

 

Eigentlich schreibe ich Rennberichte ja nur nach Langdistanzen, aber da Ali so nett gefragt hat …

 

Auch wenn ich nun schon mehr als 6 Jahre in Österreich lebe, hatte ich St. Pölten nie auf dem Schirm, es war mir einfach zu früh im Jahr und da kann es bekanntlich ja noch recht kalt sein und das mag ich gar nicht. Wenn man sich den diesjährigen Mai anschaut, dann hatten wir mit unserem Wettkampf nun wirklich mehr als Glück, das ganze Wochenende Sonne pur bei angenehmen Temperaturen, also perfekte äußere Bedingungen.

Nicht ganz so perfekt war meine mittel- und unmittelbare Vorbereitungsphase. Die mittelbare nicht, weil mein Trainingslager in Thanyapura / Thailand doch eher ein Flop war. Obwohl ich Hitze ganz gut vertrage, waren die 35 Grad, wenn man aus dem steirischen Frühling kommt, einfach zu viel. Laufen bei Anbruch der Dämmerung morgens um 6 und Radfahren in der Sonne bei vermutlich über 50 Grad haben eher an meinen Kräften gezehrt, als zum Formaufbau beigetragen. Nur Schwimmen als Abkühlung war immer eine Wohltat. Wieder zu Hause habe ich mich dann auch lange Zeit nur schlapp gefühlt und es hat eine ganze Weile gedauert, bis die Formkurve wieder nach oben zeigte.

 

Die unmittelbare Vorbereitung war dann auch nicht ganz problemlos, nach Schmerzen in der linken Hüfte befürchtete ich schon Probleme mit dem Gelenk und sah meine Felle auch für dieses Jahr davonschwimmen. Entwarnung dann durch meinen Physio, Artrose macht sich immer durch Schmerzen in der Leistengegend bemerkbar, außen herum handelt es sich in der Regel um muskuläre Probleme. Also war kurz vor dem Wettkampf nochmal viel Knetarbeit angesagt, u.a. auch längeres (schmerzhaftes) Sitzen auf einem kleinen Hartgummiball.

 

Trotz der Sonne war das Wasser noch recht frisch, so um die 16 Grad, mit Neo aber letztlich kein Problem. Dank Wellenstart hält sich das Gedränge in Grenzen und da ich über den Winter viel Zeit in der Auster verbracht habe, hatte ich mich bei 35 Minuten angemeldet. Dass es dann doch fast 40 geworden sind, habe ich freilich schon im Wasser gespürt. Wenn jemand langsam an mir vorbeizog, konnte ich mich früher locker in den Wasserschatten hängen, was diesmal nur gelegentlich möglich war. Insofern bin ich

mit meiner Schwimmleistung nicht wirklich zufrieden, das war auch schon im letzten Jahr so, wo man wegen der anhalten Hitze allerdings nie mit Neo schwimmen durfte. Aber es ist wie es ist und so viel verliert man beim Schwimmen ja nicht. Der Landgang ist in St. Pölten ungewöhnlich lang, da ist man knapp 2 Minute unterwegs, bevor man in den zweiten See springt. Als ich das erste mal aus dem Wasser gestiegen bin, habe ich gleich meine Hüfte gespürt, kein sehr vielversprechendes Zeichen.

 

  1. Wechsel – Eigentlich geht man vorher alles mehrmals genau durch, aber es gibt immer wieder Überraschungen, diesmal in Form meiner Garmin Uhr. Früher war ich immer ohne alles unterwegs, sprich ohne Uhr und ohne Tacho. Inzwischen finde ich es schon recht interessant, mir die Werte nachträglich anschauen zu können, zumal aktuelle Uhren die Möglichkeit bieten, den Triathlon in seinen unterschiedlichen Phasen recht genau aufzuzeichnen. Im Unterschied zum letzten Jahr hatte ich diesmal aber einen Neo an und der linke Ärmel wollte sich partout nicht über die Uhr abstreifen lassen. Dazu noch die klammen Finger vom kalten Wasser und es gibt nichts Nervigeres, als für so etwas Zeit zu verschwenden. Fluchend ist es mir dann irgendwann doch gelungen, aber eine Minute bleibt so schnell liegen. Immerhin gut zu wissen, in Klagenfurt werde ich erst die Uhr und dann den Neo ausziehen. Aber es geht natürlich auch noch viel schlimmer. Später im Zielbereich hat mir ein AK-50 Teilnehmer sein Leid geklagt, der aus gleichem Grund seinen Chip beim ersten Wechsel abgelegt und anschließend vergessen hatte, ihn wieder anzulegen. Er gehörte zum „Aloha Team- Erika“, das mir am Tag zuvor schon auf dem nahe gelegenen Zeltplatz aufgefallen war. Wie der Name schon andeutet, ist das (Fern) Ziel eine Teilnahme in Kona, das sie mit viel Engagement, Freude und Enthusiasmus angehen. Wir hatten uns länger unterhalten und ich hatte ihm geraten, den ersten Wettkampf ruhig anzugehen, aber das sagt sich so leicht und obwohl ich nun schon so viele Wettkämpfe bestritten habe, bleibt da immer eine gewisse Nervosität. Aber vermutlich ist das gar nicht so schlecht, ein wenig Adrenalin ist der Leistung schließlich nicht abträglich.

 

Die Radstrecke ist abwechslungsreich und landschaftlich schön, allerdings hatten wir entlang der Donau kräftigen Gegenwind und das ist nicht so mein Ding. Windschatten war dort leider gar keiner, ich war zu diesem Zeitpunkt eher isoliert unterwegs. Selbst wenn man die 10 Meter Abstand einhält, spürt man eine Erleichterung, aber wenn da niemand ist … An den Bergaufpassagen lief es dagegen recht gut und an den Bergabpassagen noch besser, zum einen meiner früheren Motorradrennfahreraktivitäten geschuldet, zum anderen aber auch, weil mein Rad auch nach 20 Jahren sicher immer noch zu den schnellsten im Feld gehört. Die ganz persönlichen Eindrücke auf der Radstrecke sind inzwischen zwiespältig. Einerseits bin ich immer wieder verwundert, mit welchem Tempo mich andere Teilnehmer gerade in den flachen Passagen überholen, das ist dann doch ein wenig frustrierend. An den Bergaufpassagen gibt es wiederum durchaus durchtrainierte Athleten der AK 25 – 55, an denen ich vorbeiziehen kann, wobei ich mich dann frage, wie mag es denen gehen, wenn die auf meinem Rücken das AK-Schild 65-70 sehen? Richtig Laune machen die Abfahren, vor allem wenn ich ohne etwas zu tun an Teilnehmern vorbeirolle, die schon wieder eine ganze Weile treten müssen, weil es flacher wird. Mein inzwischen schon sehr betagtes Softride Fast TT macht seinem Namen nach wie vor alle Ehre. Gut mit meinen Kräften Haus haltend, bin ich dann wieder in St. Pölten eingelaufen und war durchaus gespannt, was mich beim Laufen erwarten würde, denn bei den letzten Vorbereitungen war ich nicht in der Lage, schneller als 5:00 zu laufen und das ist nicht so toll.

 

Das viele Kneten und Dehnen konnte so kurzfristig dann doch keine Wunder bewirken, was mir beim Zwischensprint von einem See zum anderen aber schon klar war. Der Anfang war gleich recht zäh, aber immerhin ohne größere Schmerzen. Hin und wieder meldete sich der Ischias und da hat man dann das Gefühl, das ganze Bein könnte einem unterm Laufen einfach so wegknicken, aber das waren nur seltene Momente und ich war zumindest zuversichtlich, durchzuhalten. Trotzdem ist es schon ein wenig frustrierend, wenn man fast nur überholt wird, in Wiesbaden, wo ich fast jedes Jahr angetreten bin, war ich Anderes gewohnt. Auf dem Weg in die Altstadt habe ich dann meinen Konkurrent Markus Jochum gesehen, wobei er sich schon wieder auf dem Weg aus der Stadt heraus befand und ich wusste sofort, dass ich den Abstand selbst in einer top Laufform nicht aufholen könnte. Meine Hoffnung, dass es auf der zweiten Runde besser laufen könnte hat sich tatsächlich bestätigt, nicht zuletzt, weil die richtig schnellen Leute dann schon im Ziel sind. Ich konnte mein Tempo sogar leicht steigern und befand mich plötzlich wieder auf der Überholspur, was dann noch einmal etwas beflügelt.

 

Während eines Wettkampfes gibt es immer Gesichter, die man öfter sieht und mit einer Frau gab es eine Art Hase und Igel Spiel. Immer wieder wurde ich von ihr überholt, so dass ich sie schließlich fragte, wo sie denn stets her käme. Des Rätsels Lösung war einfach, sie nahm sich an den Verpflegungsstellen deutlich mehr Zeit und musste die Lücke dann immer wieder zulaufen. Als es dann bei mir etwas besser lief, konnte ich auch läuferisch vorbeiziehen und das sind dann so die kleinen Freuden, die einen bei Laune halten. Relativ entspannt bin ich ins Ziel gelaufen und war dann später doch überrascht, dass Markus auf der Laufstrecke nicht schneller war und 1:46 sind für die Umstände gar nicht so schlecht. Also bin ich durchaus zufrieden und blicke ganz zuversichtlich nach Klagenfurt. Eigentlich hatte ich ja damit gerechnet, dass mich Markus auf der Laufstrecke distanzieren würde, dass er aber auf dem Bike rund 13 Minuten schneller war, lässt mich ein wenig staunen, denn so schlecht war ich da auch nicht unterwegs, zumindest war das mein Gefühl, wobei die bekanntlich täuschen können.

Heute, zwei Tage danach, geht es mir schon wieder recht gut, aber die Wettervorhersage ist mal wieder grausig, lockeres Regenerationstraining ist zumindest auf dem Rad nicht angesagt, also viel Zeit zum Schreiben …

Gustav     Ergebnisse

 

19. Kathreiner Genusslauf

25 Starter und davon 12 Stockerlplätze. Das war die Ausbeute für das Team vom RTT-Passail beim 19. Kathreiner Genusslauf. Es hatte fast den Anschein dass der 3. Lauf vom WBLC ein zumindest Wolkenverhangener kalter und mit Regeschauer versehener Lauf wird. Das war aber nicht so. Pünktlich zum Start des Hobby-Laufes Lachte die Sonne. Die Medailienplätze holten sich diesmal mit Platz eins. Finn Matjasic U6; Clemens Rose U14; Ulrike Bräuer Hauptlauf W30; Daniel Auer Hauptlauf M 35; Gottfried Knoll M AKIII und Chris Greimel Hobby W AKII. Platz 2 gab‘s für Alexander Wild U 12; sowie für Sebastian Wild U 14; Platz 3 für Auer Sarah Hobby W AKI; Barbara Wild Hobby W AKII ; Laura Mandl U 16; sowie Ali Möstl Hobby M AKIII. Durch weitere hervorragende Einzelplatzierungen erhalten wir wertvolle Punkte für unser Team das zurzeit knapp hinter LG Apfelland auf Platz 4 liegt. Gratulation an alle beteiligten es war echt super. Gratuliere auch Dunja,Renate Doris und Laura die in Graz beim Garmin Ladies Run Austria ihr bestes gaben. lgali

Ergebnisse Kathrein

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Wings for Life Worldrun– Laufen für den guten Zweck

Unter dem Motto “wir laufen für die, die es nicht können” war ich heuer, am 5. Mai 2019, wieder live in Wien beim Wings for Life-Worldrun dabei. Der WFL-Run ist ja bekannt dafür, dass er weltweit überall zur selben Zeit startet und das Startgeld in die Rückenmarksforschung fließt, während die Kosten der Veranstaltung von Red Bull getragen werden.

30 Minuten nach dem Startschuss fährt ein Auto, das sogenannte „Catcher-Car“, mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit los, um die Läufer einzuholen und wird allmählich schneller. Sobald man vom Auto überholt wurde, ist das Rennen sozusagen beendet. Das bedeutet zum einen, dass es keine vorgegebene Streckenlänge gibt, sondern jeder durch sein Tempo bestimmen kann, welche Distanz er läuft. Zum anderen heißt das aber auch, dass man, je schneller man unterwegs ist mehr Kilometer zurücklegt.

Für mich ganz besonders ist beim WFL-Run aber auch die Stimmung. Dieser allgegenwärtige Wettkampfgedanke bei Laufveranstaltungen rückt trotz der zahlreichen ambitionierten Sportler am Start irgendwie total in den Hintergrund. Vielmehr verspürt man ein unglaublich starkes Gemeinschaftsgefühl mit den Läufern und Rollstuhlfahrern um sich. Zuschauer am Rande feuern dich an. Aber nicht nur dich, sondern auch die Leute, die auf deiner Höhe laufen. Es ist irgendwie so, als würde man gemeinsam mit über 10.000 andern Menschen (alleine in Wien) eine tolle Leistung bringen und Spaß haben. Dieser internationale „Charity-Spirit“ macht den Wings for Life Worldrun für mich zu einer einzigartigen Veranstaltung.

Vor 2 Jahren bin ich bereits mitgelaufen und habe damals ca. 14 Kilometer geschafft, bevor mich das Auto überholt hat. Für heuer hatte ich mir eigentlich kein Kilometerziel vorgenommen, da ich einfach nur Spaß haben und die tolle Stimmung genießen wollte, ohne Druck. Lustigerweise hat sich das rapide geändert, als ein Bekannter von mir bei der Anreise nach Wien meinte, ob wir nicht gemeinsam laufen wollen und so quasi „mal schauen was drinnen ist“. Seine Vorstellung war es, ca. eine Pace von 5:30 min/km zu laufen, womit wir ungefähr 19-20 km schaffen könnten. Soweit, so gut. Ich ließ mich auf den Deal ein, obwohl mir bewusst war, dass ich erst einmal in meinem Leben – beim Sorger Halbmarathon Ende März – eine Strecke von ca. 20 Kilometern in so einem Tempo gelaufen bin.

An der Startlinie war trotz der kalten Temperaturen und andauerndem leichten Regenfall eine unglaubliche Stimmung! Stark motiviert und mit meinem persönlichen Motivations-Pacemaker an der Seite ging es los. Die ersten Kilometer vergingen wie im Flug und vor lauter Begeisterung spürte ich die Geschwindigkeit kaum. Nachdem ich die 14 km vom letzten Mal mit einem Schnitt von 04:50 min/km geknackt hatte, legten wir als Ziel die Halbmarathondistanz (21,1 km) fest. Und trotz des für mich recht hohen Tempos auf diese Distanz konnte ich mich weiterhin während dem Laufen gut unterhalten. Mein Herz-Kreislaufsystem war scheinbar optimal erholt und ich hatte einen guten Tag. Lediglich meine Bein-Muskulatur begann bereits ab KM 15 ganz leicht zu krampfen. Ab KM 19 wurde es dann wirklich langsam aber sicher ein wenig „zach“. Mir ging es zwar körperlich viel besser als beim Halbmarathon in Graz – was meiner Meinung nach daran liegt, dass ich es liebe in Regen und Kälte zu laufen und mein Körper unter diesen Bedingungen die besten Leistungen erbringen kann – aber ich spürte einfach die zurückgelegte Distanz in den Beinen. Nach 1h und ca. 47 Minuten hatte ich auch die Halbmarathondistanz absolviert und damit meine Zeit von Graz um 7 Minuten verbessert. Dennoch war noch kein Catcher-Car in Sicht, obwohl ich in diesem Moment schon wahrlich darauf gewartet hatte, endlich „erlöst“ und vom Auto überholt zu werden. Das Ziel des Halbmarathons war ja bereits erreicht und so war es mental ganz schwierig, motiviert zu bleiben. Doch mein Motivationscoach des Tages pushte mich. Jede Minute erinnerte er mich daran, auf meine Körpersprache zu achten, zu lächeln und scherzte über dies und jenes. Und so setzte er mir auch immer wieder neue Ziele – zum Beispiel bis zur nächsten Labestation, noch 300 m bis Kilometer 23 geschafft ist und so weiter. Und plötzlich hörten wir von hinten bereits die ersten Motorräder – Begleitfahrzeuge des Catcher Cars. Die Läufer um mich herum motivierten sich gegenseitig nochmals richtig Gas zu geben. Also gab es nur diese Option. Ich blickte permanent auf meine Uhr und beobachtete hoffnungsvoll die 0,1 km-Sprünge auf der Anzeige. 23,5 km und die Motorgeräusche von hinten wurden immer lauter. Irgendwie war es in diesem Moment wie in einem Traum, in dem man versucht vor einem Monster zu fliehen, dass einen sonst auffrisst. Diese Wahrnehmung animierte meinen Körper dazu eine große Menge Adrenalin freizusetzen und so schaffte ich es sogar, dass Tempo zum Schluss noch weiter zu steigern. Nachdem ich KM 24 erreicht hatte (es gab am Straßenrand immer Tafeln, sobald ein voller Kilometer beendet wurde), war ich wirklich richtig K.O. und irgendwie war mir klar, dass sich noch ein weiterer km wahrscheinlich nicht ausgehen wird. Doch die Stimmung der Leute um mich herum hat mich dann doch noch animiert, nicht stehen zu bleiben, sondern so lange zu „kämpfen“ wie möglich. Es folgten noch gute 800 Meter Tempolauf, bevor mich das Catcher-Car bei etwas weniger als 25 Kilometer einholte. Was für eine Erleichterung! Was für ein Spaß! Ein Mix aus Freude, Anstrengung und purem Glück – wenn irgendwie möglich, bin ich nächstes Jahr auf jeden Fall mitdabei! Du auch?

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